RHULTAK

Rhultak_Tempelwache

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„Wir werden nicht weichen. Unser Schicksal wird auf diesem Wall entschieden. So wie es sich gehört.“ – Zitat einer unbekannten Herrin des Walls aus der Zeit vor dem Nebel des Todes

Geschichte

Sie waren einst eine stolze Kriegerrasse, geprägt durch die endlosen Kämpfe gegen einen längst vergessenen Feind. Doch die Rhultak starben fast aus, als der Nebel des Todes ihre Heimatländer unbewohnbar machte. Während sie zwar in der Lage waren, sich zu stabilisieren, verbleibt ihre Bevölkerung angeschlagen. Zu viele waren im magischen Nebel ums Leben gekommen und nachdem viele Rhultakfrauen in ihrer Lebenszeit nur einen einzigen Nachkommen zeugen können, konnten sich ihre Zahlen nie wieder vollständig erholen.

Auch hunderte von Jahren später verbleiben die meisten Rhultak den Gnomen für ihre Hilfe loyal gegenüber. Als der Nebel des Todes aus dem Nichts über sie einbrach, glaubte niemand daran, dass es Überlebende geben könnte und wären die Gnome mit ihren fliegenden Schiffen nicht zur Rettung geeilt, dann wäre es wohl auch so gekommen.

Die Rhultak sind zwar eine freie Rasse, doch viele stellen sich aus einer Art Pflichtgefühl in den Dienst der Gnome. Sie sind Wächter von wichtigen Monumenten oder begleiten die Teilnehmer verschiedener Expeditionen. Diejenigen, die dies nicht tun, verlassen den Süden meist vollständig und wandern als einsame Krieger durch die Welt, auf der Suche nach dem längst vergangenem Ruhm ihrer Rasse.

Lebenserwartung und physische Erscheinung

Rhultak leben bis zu 120 Jahre und sind mit 1,60 Meter im Durchschnitt kleiner als Armalias bevölkerungsreichste Rasse, die Menschen. Sie haben einige Ähnlichkeiten mit amphibischen Echsen im Süden, die Ashak, und bis zum heutigen Tage wird spekuliert, dass ihre Entstehungsgeschichte mit diesen Kreaturen in Verbindung steht.

Trotz ihrer überschaubaren Größe kommen sie durchschnittlich auf 80 Kilogramm Körpergewicht, was das muskulöse Gesamtpaket der Rhultak unterstreicht. In Sachen roher Kraft gibt es keine Rasse, die sie übertreffen, obwohl es sicherlich einige Naru gibt, die zumindest ebenbürtige Gegner darstellen würden.

Rhultak besitzen eine dicke, schuppige Haut, die sich teilweise den umliegenden Temperaturen anpassen kann.

Magische Fähigkeiten und Besonderheiten

Rhultak besitzen keinerlei magische Fähigkeiten, doch ihre natürliche Widerstandskraft lässt sie auch gegenüber Magie nicht völlig im Stich. Keine Rasse Amarlias besitzt eine derartige Magieresistenz, was ein weiteres Indiz für die Verbindung zu den Ashak ist, denen ebenfalls magieresistente Fähigkeiten zugeschrieben werden.

Kleidung und Lebensgewohnheiten

Rhultak leben in einer überwiegend matriarchalischen Gesellschaft. Oft sind es vor allem weibliche Rhultak mit mehr als einem Nachkommen, denen ganz besonderer Respekt entgegengebracht wird. Nur eine Position – Die Herrin des Walls – ist jedoch ausschließlich den Rhultakfrauen vorbehalten, während man in allen anderen Bereichen auch männliche Vertreter findet. In den Jahrhunderten seit dem Nebel des Todes hat man zwar vergessen, welchen Ursprung die Position hat, doch bis zum heutigen Tage wird die Herrin des Walls trotz der vielen eigenständigen Siedlungen als Führerin des Rhultakvolkes angesehen.

Im Gegensatz zu den anderen Rassen Amarlias, verabscheuen Rhultak den Gedanken, andere Kreaturen zu essen – ob tot oder lebendig. Ihre Nahrungsquellen bestehen ausschließlich aus Früchten, Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchten.

Rhultak sind oft schwer bewaffnet und bevorzugen schwere Ketten- oder Plattenrüstungen, die sie auch im Alltag nicht als Ballast empfinden. Immer wieder sehen sie sich jedoch dazu gezwungen, auf dicke Lederrüstungen auszuweichen, um den Umständen in anderen Regionen oder während einer Reise gerecht zu werden.

Rhultak_Tempelwache

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